After the Wall: Design seit 1989

Maarten Van Severen, CN°II, 1992 © The Maarten Van Severen Foundation, Foto: Bart Van Leuven
Tejo Remy, You Can’t Lay Down Your Memory, 1991 © Vitra Design Museum, Foto: Jürgen HANS, objektfotograf.ch
Marc Newson, Bucky-Installation in der Fondation Cartier pour l’art contemporain in Paris, 1995 © Marc Newson Ltd., Foto: Florian Kleinefenn

After the Wall: Design seit 1989

Dreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer widmet sich die Ausstellung »After the Wall. Design seit 1989« im Vitra Schaudepot dem Design der vergangenen drei Jahrzehnte. Anlässlich des 30. Geburtstags des Vitra Design Museums wird dabei der Einfluss der weitreichenden technischen, kulturellen und soziopolitischen Umbrüche auf das Design dieser Zeit in den Blick genommen. Die Ausstellung zeigt Schlüsselwerke aus den Bereichen Produktdesign, Möbeldesign, oder Grafik, etwa von Jasper Morrison, Philippe Starck, Hella Jongerius, Muji oder IKEA. Sie umfasst aber auch aktuelle Entwürfe junger zeitgenössischer Designer, die einen Ausblick auf die Zukunft erlauben. Die Exponate zeigen, dass sich viele der globalen Umbrüche der letzten 30 Jahre auch im Design spiegeln: von einem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit bis hin zu großen gesellschaftlichen Umwälzungen durch die Öffnung des Internets für die zivile Nutzung im Jahr 1989. Letzteres hat zu einer wahren Informationsflut sowie zu einer radikalen Beschleunigung unseres Alltags geführt, die auch Designer maßgeblich vorangetrieben haben – etwa mit dem ersten iPhone 2007. Jedoch weisen auch viele der gezeigten Werke auf kritische Denkweisen hin, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Konsum, Technologie und Ressourcen beitragen wollen.

26. Oktober 2019
Autor: Unknown