User Experience

Gebrauchstauglichkeit, Attraktivität und emotionale Wirkung
Wo früher die Rede war von „benutzerorientierter Gestaltung“, spricht man seit ca. 2011 von „human-centered Design“. Ähnlich wie bei dem Prozess des Design Thinking ist das iterative Vorgehen wesentliches Merkmal im Prozess des human-centered Design, allerdings hier nur in den vier Phasen nämlich dem Verstehen des Nutzungskontextes, dem Festlegen der Nutzeranforderungen, dem Entwurf sowie der Evaluation von Gestaltungslösungen.

Während Design Thinking sich auf das Entwickeln innovativer und kreativer Lösungen für komplexe Probleme fokussiert, ist es das Ziel des Human-centered Design, eine hohe Benutzerfreundlichkeit und Benutzererfahrung eines Produktes zu erzeugen. „Neben der Gebrauchstauglichkeit rücken die Attraktivität und emotionale Wirkung eines Produkts (User Experience) immer mehr in den Vordergrund“, so Dr. Michael Burmester, Professor für Ergonomie und Usability an der Hochschule der Medien in Stuttgart.

Ein gutes Produkt zeichnet sich dadurch aus, dass es leicht und intuitiv zu bedienen, kurz gesagt nutzerfreundlich gestaltet ist. Dabei spielt eine sinnvolle Anordnung der Bedienelemente sowie eine ergonomische Handhabung eine entscheidende Rolle. Es sind die Grundanforderungen, die wir an jedes unserer Produkte stellen. Mithilfe von Gestaltungstools wie Strukturierung, Kontrast, Farbgebung und Proportionen wird ein schnelles Zurechtfinden des Nutzers auf der Oberfläche oder am Produkt fokusiert.

Wir berücksichtigen alle Aspekte der Interaktion eines Benutzers mit dem Produkt oder der Dienstleistung, um so die Erwartungen zu Beginn, während und nach der eigentlichen Nutzung zu erfüllen und eine gute User Experience zu schaffen.